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von Rohdich’scher Legatenfonds

Stiftung des öffentlichen Rechts


Legatenfonds


Der von Rohdich´sche Legatenfonds (vRLF) unterstützt u.a. Angehörige der Bundeswehr (Soldatinnen, Soldaten und zivile Mitarbeiter), die unverschuldet in eine wirtschaftliche Notlage geraten sind. Die nächsten Familienangehörigen sind darin eingeschlossen. Darüber hinaus wird die Pflege des Heimatgedankens unter besonderer Berücksichtigung des Geburts- und Heimatortes des Stifters - Potsdam und Berlin - gefördert. Für Soldatinnen und Soldaten sowie Zivilbedienstete des Traditionstruppenteils und des Kommandobereichs General für Standortaufgaben Berlin unterstützt der Legatenfonds darüber hinaus Kinderurlaubsmaßnahmen.

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Semper Talis Bund

Aus der Stiftung


29. November 2018

Besuch aus dem katholischen Militärpfarramt, Militärdekan Bernd F. Schaller besucht das Stiftungshaus

Am 29. November weilte Dekan Schaller zu einem Besuch im Stiftungshaus. Hier informierte ihn Oberst a.D. Peter Utsch zu Geschichte und Zweck der Stiftung. Beide lernten sich während eines Afghanistaneinsatzes kennen und unterstrichen bei dem Gespräch, wie wichtig die gemeinsame Arbeit für die Bundeswehr ist.

 

Militärdekan Bernd F. Schaller beehrt F.W. v. Rohdich

 

23. Oktober 2018

Gemeinsame Tagung mit dem Bundeswehr Sozialwerk e.V. 

Der Vorstand von Rohdich'scher Legatenfonds weilte auf Einladung des Bundeswehr Sozialwerks (BwSW) im Haus am Südstrand in Göhren.

 

Das Haus am Südstrand, Göhren.

 

Am Vormittag trat unser Vorstand zu seiner 4. Sitzung im Jahr 2018 zusammen und hatte u.a. über Anträge zu Kameradschaftshilfen zu entscheiden. Offiziell wurde der neue Kommandeur WachBtl BMVg, Oberstleutnant Kai Beinke, einstimmig in den Vorstand vRLF gewählt.

 

Im Anschluss daran fand die diesjährige gemeinsame Sitzung des Vorstandes vRLF mit den stellvertretenden Bundesvorsitzenden des BwSW, Oberst i.G. a.D. Peter Dormanns und Regierungsdirektor a.D. Wolfgang Scherff, statt. Nach einer kurzen Vorstellung der Teilnehmer trug Herr Dormanns zu Organisation, Struktur und Vorhaben des BwSW vor und resümierte das vergangene Geschäftsjahr.  Diese bereits seit dem Jahr 2002 durchgeführten gemeinsamen Sitzungen sind gewachsene Tradition im gemeinsamen Wirken für in Not geratene Angehörige der Bundeswehr. Herr Utsch bedankte sich beim BwSW für die über die Jahre fest verwurzelte Partnerschaft, die ihren Ausschlag in ungezählten, kurzfristig entschiedenen Hilfeleistungen - wie z.B. die im Jahr 2002 notwendig gewordene Hochwasserhilfe - gefunden hat.

 

An dieser Stelle sei dem Ehepaar Jäschke, Geschäftsführer des Hauses, ganz besonderer Dank gesagt für die stets vorausschauende und fürsorgliche Begleitung unserer Tagung. Selten haben wir ein so engagiertes und auf den Gast orientiertes Verhalten gespürt wie bei den Jäschkes. Wir fühlten uns bei ihnen im Haus zu Hause!

 

Ein ganz besonderer Moment bewegte alle Teilnehmer mit der Verabschiedung von Wolfgang Scherff. Er begleitete die Arbeit des BwSW in verschiedenen Ämtern fast 20 Jahre lang und dabei insbesondere die Zusammenarbeit mit dem vRLF, die Freundschaften zu unseren Altvorderen Schwabe und Jansen entstehen liess. Wolfgang Scherff wird im November 2018 nicht mehr für ein Amt im BwSW zur Verfügung stehen. Herr Utsch bedankte sich namentlich des Legatenfonds für den persönlichen Einsatz und sein stetes Engagement für die Fortentwicklung der gegenseitigen Patenschaft zum Wohle aller Angehörigen der Bundeswehr.

 

Dank an Wolfgang Scherff.

 

Höhepunkt des Abends war die Scheckübergabe an das BwSW für die Aktion "Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien". 

 

Oberst a.D. Peter Utsch übergibt einen Spendenscheck an Oberst i.G. a.D. Peter Dormanns und Regierungsdirektor a.D. Wolfgang Scherff.

 

Ein gelungener Abend.

 

21. Oktober 2018

Abschied,

die letzte Klappe fällt.

Am 21. Oktober 2018, gut vier Monate nach dem Festempfang zu Ehren des langjährigen Stiftungsvorsitzenden Albrecht Schwabe in Berlin, wurde der "Alt-Vorsitzende" mit einer feierlichen Mittagstafel in Göhren aus dem Kreis des Vorstandes verabschiedet. Noch einmal stellte sein Nachfolger im Vorsitz die großartigen Verdienste der 23-jährigen ehrenamtlichen Arbeit von Albrecht Schwabe heraus. Durch dessen Leistung und Weitblick, stets in Zusammenarbeit mit Heinz Günter Jansen als Geschäfstführer, wurde der Legatenfonds wiederbelebt und für die Zukunft aufgestellt. Peter Utsch versicherte, den vorgezeichneten Weg weiterzugehen und, wo immer möglich, auf Bewährtes zurückzugreifen aber auch neue Möglichkeiten entwickeln zu wollen. Herr Schwabe ließ es sich nicht nehmen, bevor die letzte Klappe tatsächlich fällt, Rückschau zu halten und die Leistungen des Legatenfonds in den langen Jahren seiner segensreichen Tätigkeit im Sinne des Stiftungsbegründers hervorzuheben und wünschte dem heutigen Vorstand eine stets glückliche Hand.

 

Ansprache und Dank durch Oberst a.D. Utsch.

 

19. Oktober 2018

In Berlin erscheint die 90. Ausgabe des "Berliner Extrablatt", die Informationsschrift mit den neuesten und gründlichsten Informationen zum Bau des Humboldt Forums in der Gestalt des Berliner Schlosses. 

Der Vorstand des Legatenfonds hatte dazu am 21. März 2018 beschlossen, den Aufbau des Humboldt-Forums in der äußeren Gestalt des alten Berliner Stadtschlosses mit einer größeren Spende zu unterstützen.

 

Berliner_Extrablatt_Ausgabe-90_vRLF

 

30. August 2018

Der Vorstand des von Rohdich'schen Legatenfonds trat zu seiner dritten Vorstandssitzung im Jahr 2018 zusammen. Erstmals nach dem Ausscheiden des langjährigen Vorsitzenden, Albrecht Schwabe, unter der neuen Führung von Oberst a. D. Peter Utsch und in Anwesenheit des neuen Vorstandsmitgliedes, Oberstleutnant Frank Gaebel, galt es über verschiedenste Anträge zu entscheiden und die Planung für den Rest des Jahres und für den Beginn des Jahres 2019 zu besprechen.

 

Der Vorstand vRLF in seiner neuen Besetzung.

 

Nach einem Imbiss erwartete den Vorstand ein umfangreiches Programm. Beratung und Beschlussfassung zu verschiedensten Anträgen auf Kameradschaftshilfe und Unterstützungsleistungen sowie das Festlegen der Richtung für die künftige Zeit standen auf dem Plan. 

 

Wahrnehmung eines konstruktiven Meinungsaustausches aus der einen....

 

 ... wie aus der anderen Richtung.

 

30. Juni 2018 Besuch beim Tag der offen Tür in der Julius-Leber-Kaserne

Unmittelbar im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Fördervereins Invalidenfriedhof e.V. galt es, Verbundenheit mit der alten militärischen Heimat zu zeigen. Durch den großartigen Einsatz vieler Soldatinnen und Soldaten - vor allem des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung - war es dem General Standortaufgaben Berlin, Brigadegeneral Andreas Henne, gelungen, erstmals seit langen Jahren, einen gelungenen Tag der offenen Tür zu gestalten.

 

Weiteres hier!

 

Teilnahme an der 24. Ordentlichen Mitgliederversammlung des Fördervereins Invalidenfriedhof

Bekanntermaßen ist der von Rohdich'sche Legatenfonds seit 2010 durch seinen heutigen Geschäftsführer auch im Beirat des Fördervereins Invalidenfriedhof vertreten. Seit 2008 verbindet den Förderverein Invalidenfriedhof e.V. mit unserer Stiftung eine Vereinbarung, die dem Erhalt des Invalidenfriedhofs im Rahmen des Heimatgedankens zugutekommt.

 

Bisher waren es sogenannte Kissensteine, die an den Beigesetzten am Ort seines Begräbnisses erinnern. In diesem Jahr hat der Legatenfonds am 30. Juni 2018 eine Gedenktafel an der Friedhofsmauer gestiftet. Diese Gedenktafel steht für die vielen Tausend heute Namenlosen, den Invaliden und Arbeitern selbst, deren Familien, Kindern und Ehefrauen, die hier auch bestattet worden. So soll der Charakter des Friedhofes, der eben nicht nur aus Grabstätten von ranghohen Soldaten, sondern in der Mehrzahl aus Grabstätten unbenannter und unbekannter einfacher Bürger bestanden hat, in Erinnerung gerufen werden.

 

Führung über den Invalidenfriedhof

 

Der Gedenkstein für die vielen einfachen Bürger

 

Wechsel im Vorstand des von Rohdich'schen Legatenfonds, Ehre, wem Ehre gebührt!

Am 24. Mai 2018 hat nach 23 Jahren Vorsitz im Vorstand Oberst d.R. Albrecht Schwabe sein Amt zum 1. Juni 2018 abgegeben. Erneut ging damit eine Ära zu Ende. Bereits einen Tag zuvor hat der Vorstand des vRLF Herrn Oberst a.D. Peter Utsch zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt.

 

Nachdem am Vormittag des 24. Mai die gemeinsame Sitzung mit den Partnern des vRLF stattgefunden hatte, ging es 14 Uhr zur feierlichen Übergabeveranstaltung in die Räumlichkeiten des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung.

 

Einführung der Partner durch den Vorstandsvorsitzenden 

 

Im Henning-von-Tresckow-Saal begrüßte der Kommandeur WachBtl BMVg Oberstleutnant Patrick Bernardy, zugleich Mitglied im Vorstand vRLF, die zahlreich erschienenen Gäste.

 

Oberstleutnant Bernardy bei seiner Begrüßung

 

Empfang der Gäste mit Ehrenspalier

Ehrenposten für Albrecht Schwabe

 

Nach der frischen und launigen Begrüßung durch den Kommandeur ergriff nun Albrecht Schwabe selbst das Wort. 

 

Rede Albrecht Schwabe

 

Auszüge aus der Rede Albrecht Schwabes

"Herr Staatsminister a.D., meine Herren Parlamentarischen Sts a.D., verehrte Vertreter der Geistlichkeit, meine Herren Generale, Vertreter der Verbände und Organisationen, sehr geehrte Damen und Herren, nach fast 23 Jahren beende ich heute meine Tätigkeit als Vorstandsvorsitzender des vRLF und übergebe dieses Amt an Herrn Oberst a.D. Peter Utsch.

 

Diese 23 Jahre waren zunächst geprägt nach 45-jähriger Vakanz zwischen 1945 und 1990 vom Wiederaufbau der Stiftung nach der deutschen Wiedervereinigung. Mein besonderer Dank gilt daher heute den Persönlichkeiten, die sich um die Reaktivierung besondere Verdienste erworben haben.

 

Der damalige Kommandeur des WachBtl BMVg und Vorsitzende des StB, Oberst a.D. Jörg Bahr, der zusammen mit dem Geschäftsführer OSF a.D. H.-G. Jansen umgehend mit rechtsanwaltlicher Hilfe im Oktober 1990 die Initiative zur Einleitung entsprechender Restitutionsverfahren in Berlin und Potsdam ergriffen hatte. ..."

 

Herr Schwabe führt zur geschichtlichen Entwicklung über das Erste Garde-Regiment zu Fuß, den Semper talis Bund, bis hin zum Wachbataillon BMVg aus. Er spricht die Leistungen an, die der Legatenfonds seit seiner Begründung für Unterstützungsbedürftige getätigt hat und wie der Legatenfonds die Zeiten nach dem Ende des II. Weltkrieges bis hin zur Wiederbelebung in den 1990er Jahren überdauert hat und wieder ins Leben gerufen werden konnte.

 

Er macht darauf aufmerksam, dass der Legatenfonds die älteste deutsche Stiftung ist, die nunmehr seit 222 Jahren für

-unverschuldet in Not geratene Angehörige der Bundeswehr sowie

-soziale Projekte in der Bundeswehr einttritt.

 

Besonders erwähnt er die in den letzten Jahren gebildeten Kooperationen

mit

  • SHwBw,

  • BwSozWerk,

  • DBwVbd

  • und der Härtefallstiftung

und dankt allen anwesenden Vertretern für die vertrauensvolle Zusam-menarbeit.

 

Herr Schwabe bedankt sich aber auch bei der Stiftungsaufsicht BMVg P III 1 für den fairen Umgang und lobt an dieser Stelle besonders den Parlamentarischen Sts a.D. Bernd Wilz für die begleitende Unterstützung während der Jahre des Aufbaus.

 

Ein ganz besonderer Gruß wird an Herrn Oberstabsfeldwebel a.D. Jansen gerichtet, der als Geschäftsführer 23 Jahre die Seele des vRLF war und der sich unermüdlich vor und nach der Wiedervereinigung für dessen Reaktivierung und den Wiederaufbau eingesetzt hat.

 

Herr Schwabe dankt dem Hausherrn, Oberstleutnant Patrick Bernardy, für die Möglichkeit, heute in den Räumen des Bataillons, diese Veranstaltung durchführen zu können. Zum Schluss dankt er in seiner Rede allen heutigen und bisherigen Vorstandsmitgliedern, die entsprechend der Satzung in Anlehnung an die Historie aktive oder ehemalige Angehörige des Traditionstruppenteils sind. Abschließend wünscht er seinem Nachfolger eine glückliche Hand als Stiftungsvorsitzender.

 

Mit den Worten: „Wie der Stifter F. W. von Rohdich testamentarisch festlegte, sollen die Unterstützungsleistungen „ZU EWIGEN ZEITEN“ Anwendung finden. Das wünsche ich dem vRLF für die Zukunft." wird die Rede beendet.

 

Rede heißt auch Gegenrede, so tritt Oberst a.D. Peter Utsch ans Pult.

 

 Oberst a.D. Utsch, Kommandeur WachBtl BMVg 2002 bis 2004

 

Herr Utsch bedankt sich für die mit der Anwesenheit einer Vielzahl von Gästen zum Ausdruck gebrachte Verbundenheit zur Stiftung und stellt die besonderen Leistungen von Albrecht Schwabe in den zurückliegenden 23 Jahren in den Vordergrund.

 

Erstmals seit Wiederaktivierung erfolgt ein Wechsel im Amt des Vorsitzenden und er spricht seinen Dank dafür aus, in die "Fußspuren", noch dazu sehr große, die Herr Schwabe hinterlassen hat, gewählt worden zu sein.

 

Er überreicht Herrn Schwabe zum Abschluss ein Geschenk des Vorstandes an Herrn Schwabe. 

 

Rede Oberst a.D. Utsch in vollem Wortlaut.

 

 

Zum Abschluss tritt ein langjähriger Wegbegleiter von Herrn Schwabe während seiner Tätigkeit im Deutschen Bundestag, der Parlamentarische Staatssekretär a.D., Oberst d.R. und Ehrenmitglied im Semper talis Bund, Bernd Wilz, an das Rednerpult. Herr Wilz, der die Wiederbegründung des Legatenfonds wie kein Zweiter begleitet hat, lobt ebenfalls die besonderen Leistungen von Albrecht Schwabe. Er sagt: "Hier war der richtige Mann, zur richtigen Zeit am richtigen Ort!" "Ein Auswahlgrundsatz" so Wilz weiter, "den die Bundeswehr in zurückliegender jüngster Vergangenheit zu oft hat vermissen lassen". Wilz lobt den Legatenfonds für die Arbeit, die dieser in den letzten 23 Jahren unzählige Male für unverschuldet in Not geratene Beschäftigte der Bundeswehr geleistet hat.

 

 

 

Impressionen der Veranstaltung

 

 

Bericht des Deutschen Bundeswehrverbandes

 

Friedrich Wilhelm von Rohdich meets Friedrich Wilhelm I.

Bereits zum wiederholten Male konnte die Stiftung von Rohdich'scher Legatenfonds am Geburtsort seines Stiftungsbegründers in Potsdam zum Erhalt von schutzwürdigem Kulturgut eintreten. So wurde am 16. März 2018 im Potsdam-Museum durch den Stiftungsvorsitzenden, Albrecht Schwabe, ein sogenanntes Stellvertreterportraits aus dem Jahr 1739 in die Königsgalerie des Museums eingereiht. Das Gemälde stellt König Friedrich Wilhelm I. dar und wurde mit Mitteln einer Spende des Legatenfonds restauriert. Albrecht Schwabe hob in seinen Festworten hervor, dass Friedrich Wilhelm I. sozusagen der erste Förderer des noch jungen Rohdichs gewesen ist und damit den äußerst erfolg- und segensreichen Weg Rohdichs unter drei Königen begründet hat.

 

v.l.n.r.: Dipl.-Restaurator Wenske, Direktorin Dr. Götzmann, Fördervereinsvorsitzender Wicke und A. Schwabe
Foto: von Rohdich'scher Legatenfonds, Schüßling

 

Anschließend erklärten die Direktorin des Museums, Dr. Jutta Götzmann, die großartige Bedeutung des Gemäldes für das Museum, der Vorsitzende des Fördervereins, Markus Wicke, die Herkunft und schließlich der Diplom-Restaurator Oliver Max Wenske den Umfang seiner restauratorischen Tätigkeit. Ungeplant dabei war das freudige Wiedersehen Herrn Schwabes mit Herrn Wenske, der bereits 2002 mit der Nachfertigung der Gedenktafel Rohdichs für die Stiftung tätig gewesen ist.

 

Foto: von Rohdich'scher Legatenfonds, Schüßling

 


 

Besuch des evangelischen Militärbischofs der Bundeswehr, Dr. Sigurd Rink, im Stiftungshaus

Am 14. März 2018 weilte der evangelische Militärbischof, Herr Dr. Sigurd Rink, zu einem Informationsaustausch im Stiftungshaus. Der Stiftungsvorsitzende, Albrecht Schwabe, trug zur Geschichte der Stiftung und seines Begründers vor und vermittelte die Ziele der Stiftungstätigkeit. 

Schnell waren auch Projekte benannt, bei denen Ziele gemeinsam verwirklicht werden könnten.

 

Foto: Evangelische Militärseelsorge/Töpelman

 



Gemeinsame Jahrestagung 2017

Am 2. März 2017 fand die gemeinsame Jahrestagung mit unseren Kooperationspartnern, dem Bundeswehrsozialwerk e.V., der Heinz-Volland-Stiftung und dem Soldatenhilfswerk e.V. in Bonn statt.

In Anwesenheit des Vorsitzenden des Soldatenhilfswerk e.V., Herrn Generalleutnant Eberhard Zorn, wurden die Ziele für das Jahr 2017 abgesteckt und eine Feinjustierung der kooperativen Zusammenarbeit vorgenommen.

 

 



Kommandowechsel

Am 21. Januar 2016 hat Oberstleutnant Patrick Bernardy als 21. Kommandeur das Kommando über das Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung von Oberstleutnant Dr. Axel Dohmen übernommen. Auch die Stiftung von Rohdich´scher Legatenfonds (vRLF) ist von den Kommandowechseln betroffen, weil im Paragraphen 4 der Stiftungsverfassung die Vorstandsmitgliedschaft des jeweiligen Kommandeurs festgelegt ist.

 

 Neues Vorstandsmitgllied im Legatenfonds:

Oberstleutnant Patrick Bernardy,  21. Kommandeur des Wachbataillons

 

Oberstleutnant i.G. Dr. Dohmen wurde am 26. Oktober 2016 offiziell aus dem Stiftungsvorstand verabschiedet. Als Nachfolger wurde Oberstleutnant Bernardy im Januar gewählt. Dem ehemaligen Kommandeur danken wir für sein kameradschaftliches und engagiertes Mitwirken und wünschen ihm für seine weiteren Verwendungen viel Erfolg. Am 20. Januar nahm der gesamte Vorstand an der Bataillonsübergabe teil.

 

 



Neues Vorstandsmitglied

Als Nachfolger unseres am 26. November 2015 verstorbenen Kameraden und Vorstandsmitglieds, Oberstabsfeldwebel a. D. Günter Harmsen, wurde Oberstabsfeldwebel d. R. Wolfgang Weiland in den Vorstand gewählt. Schon als aktiver Soldat des Wachbataillons war er einige Jahre Mitglied des Vorstandes.

 

Ebenfalls neu im Vorstand: Oberstabsfeldwebel d.R. Wolfgang Weiland

 



Zum 220. Todestag

Am 22. Januar 2016 wurde durch den Vorstand des von Rohdich´schen Legatenfonds anlässlich des 220. Todestages des Stiftungsbegründers, Friedrich Wilhelm von Rohdich, auf seiner Grabstätte im Invalidenfriedhof in Berlin ein Gebinde niedergelegt.

 

 

Würdigung des Stiftungsbegründers, Friedrich Wilhelm von Rohdich, anlässlich seines 220. Todestages am 22. Januar 2016: Gebindeauf seiner Grabstätte

im Invalidenfriedhof Berlin

 

Am 05. April 2016 hatte Michael Hahn den Vorstand zu einem Informationsgespräch in die Firma Hahn in Bensberg eingeladen. Nach einem ausführlichen Gedankenaustausch mit dem Schwerpunkt „Mündelsichere Finanzanlagen“ nutzte der Vorstand die Gelegenheit zu einer internen Vorstandssitzung. Vom 11. bis 15. Mai 2016 nahm Albrecht Schwabe in Leipzig am Deutschen Stiftertag teil, der jährlich vom Bundesverband Deutscher Stiftungen ausgerichtet wird. In Arbeitskreisen und Vorträgen wurden unter anderem Fragen zum Stiftungsrecht, Stiftungsmanagement wie auch zur Vermögensbewirtschaftung erörtert. Am 06. Juni informierte sich Generalmajor Jürgen Knappe, Kommandeur Territoriale Aufgaben, bei einem Besuch im Stiftungshaus über den Legatenfonds. Der Vorsitzende stellte die Entwicklung und die Unterstützungsmöglichkeiten der Stiftung dar. Am nachfolgenden Tag besuchte die Leiterin des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Berlin die Stiftung.

 

05. April 2016: Informationsgespräch bei der Firma Hahn in Bensberg

Gelegenheit für eine anschließende interne Vorstandssitzung

 

Albrecht Schwabe führte ein längeres Gespräch mit Regierungsdirektorin Anja Klabundt. Dabei ging es unter anderem um nachbarschaftliche Beziehungen sowie die künftige Nutzung der Julius-LeberKaserne.

 

Am 07. Juni nahm der Vorsitzende am Jahresempfang des Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages teil, der viele Möglichkeiten zu Gesprächen bot. Generalarzt Dr. Bernd Matthiesen, PTBS-Beauftragter der Bundeswehr, war am 09. Juni zu einem Gedankenaustausch in das Berliner Stiftungshaus gekommen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die Probleme der PTBS-Geschädigten sowie Möglichkeiten der Unterstützung Betroffener durch den Legatenfonds.

 

Wie schon in den vergangenen Jahren beteiligte sich der Legatenfonds mit einer Spende an der weiteren Restaurierung und Ausgestaltung des im Krieg und in der Nachkriegszeit stark zerstörten Invalidenfriedhofs.

 

25. Juni 2016, Enthüllung eines Grabkissens für Oberst Georg Heinrich Valentini:

von 1800 bis 1807 der siebente Kommandant des Invalidenhauses

 

Am 25. Juni wurde ein Grabkissen für Oberst Georg Heinrich Valentini enthüllt. Er war von 1800 bis 1807 der siebente Kommandant des Invalidenhauses. Als Vertreter des Stiftungsvorstandes nahm Oberstleutnant Bernardy am 5. Juni an einer Einladung der Bundesministerin der Verteidigung mit sozial tätigen Organisationen der Bundeswehr teil.

 

Wie in den Jahren zuvor vertraten am 20. Juli Vorstandsmitglieder den Legatenfonds beim Feierlichen Gelöbnis von Rekruten der Bundeswehr im Bendlerblock zum 72. Jahrestag des 20. Juli 1944. Nach der Begrüßung durch die Bundesverteidigungsministerin, Dr. Ursula von der Leyen, hielt Bischof a. D. Dr. Wolfgang Huber als Hauptredner eine beeindruckende Gelöbnisansprache.

 

Gute Tradition: Jährliche gemeiname Sitzung Legatenfonds

mit dem Bundeswehr Sozialwerk e.V.

 

Die jährliche gemeinsame Sitzung des Bundeswehr-Sozialwerks e.V. mit dem Legatenfonds ist schon gute Tradition geworden. Das Bundeswehr-Sozialwerk hatte dazu am 22. und 23. August in sein Haus Norderoog auf Norderney eingeladen. Der Bundesvorsitzende Peter Niepenberg, Direktor beim Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr, sein Stellvertreter, Regierungsdirektor a. D. Wolfgang Scherff, sowie die Bundesgeschäftsführerin, Regierungsdirektorin Veronika Dahl, informierten über die Entwicklung des Bundeswehr-Sozialwerks. Daran schloss sich ein reger Gedankenaustausch an. Der Vorstand des Legatenfonds übergab anschließend eine Spende für die Aktion „Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien“.

 

Noch eine gute Tradition: Eine namhafte Spende des Legatenfonds für die Heinz-Volland-Stiftung des Deutschen Bundeswehr-Verbandes e.V.

 

Am 14. November 2016 besuchte der geschäftsführende Vorstand des vRLF die HeinzVolland-Stiftung des Deutschen Bundeswehr-Verbandes e. V. (H-V-S) in BonnBad Godesberg. Mit dem Vorsitzenden, Oberstleutnant Thomas Beer und dessen Vertreter, Oberstabsfeldwebel a.D. Harald Schmitt, wurde die Entwicklung der beiderseitigen Organisationen erörtert. Wie in den Jahren zuvor überreichte der geschäftsführende Vorstand des Legatenfonds der Heinz-Volland-Stiftung eine namhafte Spende. Gleichzeitig nutzte Heinz-Günter Jansen die Gelegenheit, sich als langjähriger Geschäftsführer des Legatenfonds zu verabschieden: verbunden mit einem herzlichen Dank für die über zwei Jahrzehnte lange gute und fruchtbringende Zusammenarbeit mit der Heinz-Volland-Stiftung – aber insbesondere auch mit dem Deutschen Bundeswehr-Verband e.V.

 

Der nächste Tag, der 15. November 2016, stand ganz im Zeichen einer Kooperationsvereinbarung mit der Deutschen Härtefallstiftung e.V. sowie mit der Verabschiedung des Geschäftsführers bei der Stiftungsaufsicht im Bundesministerium der Verteidigung, Referat P III 1.

 

Am Vormittag trafen sich der geschäftsführende Vorstand des Legatenfonds mit dem Vorsitzenden der Deutschen Härtefallstiftung e.V. (DHS), Oberst a. D. Bernhard Gertz, und seinen engsten Mitarbeitern: Regierungsdirektor Sven-Erik Beuster, Regierungsamtsfrau Raphaela Schulze sowie Stabshauptmann Horst Hagen Roeder. Oberst a. D. Gertz stellte die bürgerlich-rechtliche Stiftung vor und berichtete insbesondere über deren Zwecke und finanzielle Ausstattung (Satzung unter Härtefallstiftung im Internet). Beide Organisationen leisten unter anderem finanzielle Unterstützungen an Bundeswehrangehörige, was dazu führte, eine weitere Kooperation zwischen dem Legatenfonds und der Deutschen Härtefallstiftung einzugehen. Am frühen Nachmittag hatte der Geschäftsführer, Heinz-Günter Jansen, in Begleitung von Albrecht Schwabe, Gelegenheit sich bei der Stiftungsaufsicht, BMVg Referat P III 1, aus seinem Amt zu verabschieden. In Vertretung des erkrankten Referatsleiters, Ministerialrat Heinz-Willi Ruiters, empfingen sein Vertreter, Regierungsdirektor Karl Böttcher sowie Oberamtsrätin Heike Angerhausen den geschäftsführenden Vorstand. Beide Seiten betonten die kooperative Zusammenarbeit, insbesondere der letzten Jahre.

 

15. November 2016: Legatenfonds trifft sich mit der Deutschen Härtefallstiftung e.V.

 

Am 31. Dezember 2016 beendet Heinz-Günter Jansen seine Tätigkeit als Geschäftsführer im Vorstand des von Rohdich´schen Legatenfonds auf eigenen Wunsch. Der Vorstand bedauert seinen Entschluss sehr. Seit der deutschen Wiedervereinigung hat er entscheidenden Anteil an der Reaktivierung der Stiftung. Der Vorstand ist ihm zu großem Dank verpflichtet. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute. Als Nachfolger wird Ernst Schüßling, bisher S1Offizier im Wachbataillon, ab 01. Januar 2017 die Geschäftsführung in der Stiftung übernehmen. Dabei wünschen wir ihm eine glückliche Hand und gute Zusammenarbeit.

 

 

 


 

Ende einer Ära
Der Legatenfonds dankt Heinz-Günter Jansen

Heinz-Günter Jansen scheidet am 31. Dezember 2016 auf eigenen Wunsch als dritter Geschäftsführer seit 1880 und als Vorstandsmitglied aus dem von Rohdich´schen Legatenfonds (vRLF) aus: nach fast 24jähriger Zugehörigkeit. Der gesamte Vorstand bedauert diesen Entschluss sehr. Damit verlässt ein Urgestein des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung die letzte der herausgehobenen Positionen, die er während seiner 36jährigen Dienstzeit in der Bundeswehr und danach innehatte: davon 23 Jahre im Wachbataillon (zuletzt als Kompaniefeldwebel der zweiten Kompanie), 38 Jahre als Geschäftsführer des Semper talis Bundes (StB) und 24 Jahre als Geschäftsführer des Legatenfonds.

 

Heinz-Günter Jansen scheidet nach fast 24 Jahren

aus dem von Rohdich'schen Legatenfonds aus

 

Eine besondere Wertschätzung erfuhr er als Vorsitzender der Unteroffizier- Kameradschaft im Bundesministerium der Verteidigung – als er zum ersten und einzigen Ehrenvorsitzenden ernannt wurde: auf Lebenszeit. Schon als Geschäftsführer des Semper talis Bundes führte er weitsichtig ein Beweissicherungsverfahren 1972 zu Ende, das nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 den Grundstein zur Reaktivierung der Stiftung bildete. Danach trug er – mit großer Tatkraft, Entschlossenheit und Verhandlungsgeschick – entscheidend dazu bei, dass die nach dem Krieg durch die DDR aufgelöste und enteignete Stiftung wieder ins Leben gerufen wurde. Seit 1995 wieder mit entsprechenden Finanzmitteln ausgestattet, verwaltete er den Legatenfonds mit sicherer Hand und erwarb sich bei der Anlage des Stiftungsvermögens hervorragende Kenntnisse im Bereich der Finanzwirtschaft. Eine jederzeit äußerst gründliche, nichts dem Zufall überlassende Arbeitsweise hat dauerhaft herausragende Ergebnisse erbracht.

 

Grundlage für die mehr als zwei Jahrzehnte äußerst erfolgreiche Arbeit von Heinz-Günter Jansen war eine Vielzahl von Kontakten und Verbindungen zu wichtigen Stellen innerhalb der Bundeswehr, beispielsweise zur Stiftungsaufsicht im Bundesministerium der Verteidigung – aber auch nach außen: etwa zu den führenden Repräsentanten anderer Stiftungen oder zu Vertretern des Finanzwesens. Heinz GünterJansen hat diese Kontakte systematisch gesucht, aufgebaut und als berechenbarer Partner gepflegt, ohne dabei seine Person in den Mittelpunkt zu stellen. Es ging ihm zu allererst um die Sache: in diesem Fall um die Stiftung. Damit kann heute die Stiftung – anerkannt in der Bundeswehr – wieder ihren sozialen Verpflichtungen und damit dem Auftrag des Stiftungsbegründers, Friedrich Wilhelm von Rohdich, nachkommen. Traditionsbewusst und zukunftsorientiert hat er einen maßgebenden Anteil an der Prägung der Stiftung.

 

Der Vorstand ist Heinz-Günter Jansen für seinen unermüdlichen Einsatz zu Dank verpflichtet. Sein Name wird „zu ewigen Zeiten“ mit dem von Rohdich'schen Legatenfonds verbunden sein. Ausgezeichnet mit der Verdienstmedaille und dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland sowie mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold, kann Oberstabsfeldwebel a. D. Heinz-Günter Jansen voller Stolz auf eine außergewöhnliche Lebensleistung zurückblicken. Semper talis!

 

Der Vorstand des von Rohdich´schen Legatenfonds

 

Schreiben des Bundesministeriums der Verteidigung