Stiftungsvorsitzender  Oberst d.Res.  Albrecht Schwabe 
 Stiftungsvorsitzender
Oberst d.Res.
Albrecht Schwabe

Aus der Stiftung von Rohdich’scher Legatenfonds


Unser Kooperationspartner,  das  Bundeswehrsozialwerk  e.V. (BwSW),  feierte am 20. Mai in Bonn das 50jährige Bestehen  mit einem Empfang auf der Hardthöhe, an dem auch der Stiftungsvorstand   teilnahm.  Den   Abschluss der Feierlichkeiten bildete ein Großer Zapfenstreich  im Beisein  des  Generalinspekteurs  der Bundeswehr,  General Volker Wieker.


Am 26. Juni nahm der Stiftungsvorsitzende an der Jahreshauptversammlung des Fördervereins Invalidenfriedhof in Berlin  teil. Bei  einem  Rundgang über den  historischen  Friedhof und  gleichzeitiger  Vorstellung instand  gesetzter Gräber  durch den  Vorsitzenden  des Fördervereins, Klaus Francke, konnten sich  die Teilnehmer  einen  Eindruck vom Fortschritt  der  Restaurierungsarbeiten  verschaffen. Unsere  Stiftungsverfassung ermöglicht dem vRLF durch Spenden  die   weitere   Ausgestaltung des  im  Krieg und  während  der Teilung  Deutschlands  stark beschädigten Friedhofs zu unterstützen. Gleichzeitig konnten  wir uns  vom  guten Zustand des  Grabes  unseres Stiftungsgründers, Friedrich-Wilhelm von Rohdich, überzeugen. Für die Pflege sei an dieser Stelle nochmals den Soldaten der 2. Kompanie gedankt.


Wie  in  den Jahren  zuvor  nahmen am 20.  Juli  Teile des  Vorstandes  an  der Gedenkfeier  im  Bendler Block  teil. Der Semper talis Bund und der vRLF legten in der Gedenkstätte einen Kranz nieder.  Am Abend  fand  das feierliche Gelöbnis der Rekruten des Wachbataillons BMVg vor dem Reichstag statt. In diesem Jahr hielt Ewald von Kleist, der letzte noch lebende Zeitzeuge des Widerstandes  um  Graf von  Stauffenberg, die Gelöbnisrede.

Am darauf folgenden Tag war der neue Kommandeur   des  Standortkommandos (StOKdo) Berlin erstmals Gast im Stiftungshaus.  Der Vorsitzende  stellte Brigadegeneral   Peter  Braunstein   die Stiftung  vor und erläuterte die  Unterstützungsmöglichkeiten.  Dabei hob  er besonders die Kinderurlaubsmaßnahme für die Angehörigen des StOKdo Berlin hervor.


Am 05. August besuchten Herr Schwabe  und  Herr  Jansen den  Befehlshaber Heeresführungskommando,    Generalleutnant  von Buttler,  in  Koblenz. Zu Ende  des  Gesprächs sagte  der  Befehlshaber zu, den nachgeordneten Bereich in  einem  Schreiben  über die  Stiftung und deren Möglichkeiten zu informieren.

Die   diesjährige   gemeinsame  Sitzung mit dem BwSW fand am 31. August im Haus Norderoog statt, an der der scheidende  Geschäftsführer,  RegDir a.D. Scherff, sowie seine Nachfolgerin, Frau OAR´in  Dahl, teilnahmen.  Der  Stiftungsvorstand  wünscht Herrn  Scherff als künftigen Stellvertreter   des  Vorsitzenden   und  Frau Dahl  als  neue Geschäftsführerin alles Gute. Es gab genügend Gesprächsstoff  über gemeinsame  Projekte  sowie Weiterentwicklungen in den jeweiligen Organisationen.  Besonders hervorgehoben wurde die gute Zusammenarbeit sowie  die Unterstützung  der  Aktion „Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien“ durch den vRLF.

In diesem Jahr fand am 21. September die dritte gemeinsame Tagung der Kooperationspartner dieses  Mal  auf Einladung der Heinz-Volland-Stiftung des Deutschen  Bundeswehrverbandes  e.V. (DBwV) in  Bonn  statt. Vom  DBwV nahmen unter Leitung des Bundesvorsitzenden, Oberst Ulrich Kirsch, Oberstabsfeldwebel Hermann Borchert und weitere Herren des DBwV, als besonderer  Gast  der Generalinspekteur der Bundeswehr (GI), General Volker  Wieker, als  Vorsitzender  des SHWBw, Oberstleutnant a.D. Michael Egbers, Oberstleutnant a.D. Rolf Baier, vom BwSW der Vorsitzende, Vizepräsident  Peter Niepenberg,  RegDir  a.D. Wolfgang Scherff  und  Frau Veronika Dahl  teil.  Der vRLF  war  durch den geschäftsführenden  Vorstand,   Herrn Schwabe und Herrn Jansen, vertreten. Themen  waren  u.a. die  Verbesserung der  Zusammenarbeit  sowie die  Nutzung  der Datenbank  zur  Vermeidung der  Überschneidung von  Unterstützungsleistungen.Zum  Festakt der  17.  Jahreshauptversammlung  des BwSW  am  28.10.2010 im Hotel Seminaris in Bad Honnef war auch  der  Vorstand des  vRLF  eingeladen.

Bei dieser Gelegenheit wurde die Jahresspende des vRLF für die Sorgenkinder in Bundeswehrfamilien an die Schirmherrin, Frau Beate Jung, überreicht. Wenige Tage nach seinem Amtsantritt besuchte der stellvertretende Kommandeur  des  Standortkommandos  Berlin, Kapitän zur See Hans Uwe Mergener, den  vRLF  in der  Geschäftsstelle  Berlin.Der Geschäftsführer der Stiftung, Herr Jansen, stellte Herrn Mergener die Stiftung in  einem  kurzen geschichtlichen Abriss vor und erläuterte ihre sozialen Möglichkeiten; insbesondere machte er auf die Kinderurlaubsmaßnahmen aufmerksam.KzS Mergener zeigte sich sehr interessiert und sagte, falls es notwendig werden  sollte, seine  volle  Unterstützung zu.



Dank-/Anerkennungsschreiben (in Auszügen)

Nachstehend erfolgt eine Auswahl von bei der Stiftung eingegangener Dankschreiben in Auszügen

Familie Sch. Aus Bückeburg
…  als  am  23.05.  letzten  Jahres  meine Ehefrau  und  zugleich  Mutter  unserer beiden  Kinder  an  einer  schweren  Gehirnblutung erkrankte, veränderte sich unser Leben total.
Wie geht es weiter und warum gerade wir?  Fragen auf  die es im  ersten  Moment  keine  Antwort  gab.  Trotz  allen Problemen und Unwägbarkeiten haben wir uns als Familie Anfang Mai dieses Jahres ein Ziel gesetzt, was wir glauben erreichen zu können. Es  war  der  Wunsch,  dass  meine  Ehefrau auch in Zukunft in unserer Mitte mit den Kindern leben und weiter auf Ihrem  Weg  der  gesundheitlichen  Verbesserung  zu  Hause  gefördert  werden kann.
Dank auch der Unterstützung vom von Rohdich’schen  Legatenfonds  können wir heute sagen: Das Ziel ist in Sicht!!Wie die Familie und alle Beteiligten gehofft haben, sind in fast allen Bereichen gute Fortschritte gemacht worden.Mittlerweile  ist  die  Pflegestufe  3  anerkannt und eine fachlich gute Tagespflege  organisiert.  Mit  Ihrer  finanziellen Hilfe wurde ein behinderungsgerechtes Bad  geschaffen,  was  den  täglichen  Tagesablauf erst ermöglicht hat. Mit viel Liebe, Mut, Ausdauer und Optimismus hat  die  Genesung  bislang  einen  guten Verlauf  genommen.  Nichts  ist  so  wie früher, aber aufgeben kommt nicht in Frage!Für die Zukunft planen wir unser Haus weiter  behinderungsgerecht  umzubauen.  Türen  müssen  umgesetzt  und  verbreitert werden, Rampen zum ein- und ausfahren  gebaut  oder  beschafft  werden.Ein weiterer Wunsch ist sicherlich ein Transportfahrzeug, um mobil zu werden.Für die bereits geleistete Unterstützung und die erneute finanzielle Zuwendung, bedanken wir uns recht herzlich.Mit freundlichen, kameradschaftlichen
Gruß
gez. Unterschrift

Familie Olaf u. Astrid W.
vielen, lieben Dank für ihre Unterstützung.
Auf  diesem  Wege  möchten  wir  uns, auch  im  Namen  unseres  Sohnes  Lasse auf  das  herzlichste  bei  Ihnen  bedanken.
Durch  Ihre  Hilfe  war  es  uns  möglich für  Lasse  einen  Treppenlift  in  unser Haus  einzubauen.  Nun  gelangt  Lasse zum ersten Mal ohne unsere Hilfe und mit  seinem  Rolli  in  die  erste  Etage. Jetzt ist es für ihn wieder möglich, sich in seinem Zimmer frei zu bewegen. Er kann mit Hilfe seines Rollis wieder in alle  Räume  der  oberen  Etagen  gelangen.Es tut gut, zu wissen, dass es Institution wie  Ihre  gibt.  Es  ist  schön  zu  wissen, dass  es  Menschen  gibt,  die  bereit  sind anderen zu helfen.
Wir  hoffen,  dass  es  Ihre  Institution noch lange gibt und Sie durch Ihre Arbeit noch viele Menschen unterstützen und glücklich machen können.
Nochmals,   aller   herzlichsten   Dank
und liebe Grüße

Frau W. aus Schwabmünchen
… im Mai diesen Jahres habe ich vom Rohdich’schen Legatenfonds einen Zuschuss in Höhe von 947,60 € für ärztliche Behandlungskosten erhalten.Ohne  diesen  Zuschuss  wäre  es  mir nicht möglich gewesen, die Anschlussbehandlung an die im letzten Jahr festgestellte Neuroborreliose zu bezahlen.Die mit Zuschuss begonnene Therapie hat bereits zu einigen gesundheitlichen Verbesserungen beigetragen.Zwischenzeitlich ist es mir auch möglich,  meine  Tätigkeit  –  wenn  auch vorerst  nur  halbtags  –  wieder  auszuüben. Auch wenn ich immer wieder gesundheitliche  Rückschläge  hinnehmen muss, bin ich im Hinblick auf eine Genesung sehr zuversichtlich.Ich bedanke mich daher ganz herzlich bei  Ihnen  für  die  mir  gewährte  finan-zielle Zuwendung.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Unterschrift

Lt J. aus Bremen
… die durch Ihnen gewährte finanzielle  Hilfe  war  und  ist  für  meine  Familie  eine  außerordentliche  große  Hilfe. Dank  ihrer  Hilfe  können  wir  den  Eigenanteil  für  eine  Haushaltshilfe  weiterhin ohne Bauchschmerzen bezahlen. Wesentliche   Umstrukturierungen   in der Betreuung meiner Kinder konnten somit  vermieden  werden.  Auch  einen Wochenendausflug  mit  Übernachtung an der  Nordsee  konnte  durchgeführt werden.  Dies  hat  besonders  meinen Kindern gefallen und meiner Frau hat es sichtlich ein Stück zur Erholung und Genesung beigetragen.Daher  bleibt  mir  nun  nicht  mehr  als ihnen  meinen  Dank  für  ihre  außerordentlich großzügige und schnelle Hilfe auszusprechen.
Mit dankbaren Grüßen
gez. Unterschrift

Siegfried M. aus Munster
… Hiermit bedanke ich mich, vor allem im Namen meiner erkrankten Ehefrau und meines Sohnes, recht herzlich für Ihre Unterstützung und Hilfe.Als OTL P. mir die Zusage der Unterstützung eröffnete,  war  ich  nicht  nur sprachlos, mir standen auch die Tränen in  den  Augen.  Ich  konnte  es  erst  gar nicht  fassen,  dass  ein  großes  Problem plötzlich sehr klein war.Sie glauben nicht, wie sehr sie geholfen haben.Seit  dem  Tag,  an  dem  meine  Ehefrau ins Koma fiel, war unser Leben plötzlich  ein  anderes.  Vor  allem  die  hohen Kosten  durch  die  Erkrankung,  sowie zum Teil die Leistungsverweigerungen der   Krankenversicherung   und   auch teilweise  der  WBV,  haben  mich  erschrocken.  Früher  habe  ich  mir  nicht vorstellen  können,  dass  eine  Familie durch Krankheit an den Rand des Ruins gedrängt werden kann. Heute weis ich, dass  dieses  unwahrscheinlich  schnell gehen kann, und vor allem kann es jeden treffen. Ich weis auch heute, was es bedeutet, Verlust- und Zukunftsängste zu haben und dadurch manche schlaflose Nacht zu verbringen. Dank Ihrer Hilfe  können  meine  Familie  und  ich wieder  positiver in  die  Zukunft  sehen und viele Ängste sind weg .Meine  Familie  und  ich  danken  allen Damen  und  Herren,  Kameradinnen und Kameraden, durch die diese Hilfe erst  möglich  war  und  wünsche,  dass niemand   dasselbe   Schicksal   erleiden muss wie meine Familie.
Mit freundlichen Grüßen und in groß-
er Dankbarkeit
gez. Unterschrift

Bundeswehr-Dienstleistungszentrum
Dresden - Sozialdienst
…  vielen  Dank  für  Ihre  Mail  vom 10.09.10.Bitte  entschuldigen  Sie  meine  verspätete  Antwort.  Ich  konnte  mich  leider nicht  eher  melden,  da  ich  selbst  erkrankt war.Frau O. hat sich gestern im Geschäftszimmer   des   Sozialdienstes   gemeldet und sich tausendmal für die Unterstützung Ihrerseits bedankt. Leider hat sich jetzt auch der befürchtete Anfangsverdacht  auf  eine  bösartige  Neubildung bei  ihr  bestätigt,  wodurch  sie  sich  in stationärer Behandlung befindet. Umso mehr war sie durch Ihre schnelle unbürokratische Hilfe überrascht. Ich hoffe sehr,  dass  sie  dadurch  auch  wieder  etwas Hoffnung schöpft.
Vielen  Dank  auch  meinerseits  für  die sehr schnelle Bearbeitung und gute Zusammenarbeit!
Mit freundlichen Grüßen
gez. Unterschrift
Ines Hartmann
Dipl.-Sozialarbeiterin (FH)

Tobias S. aus Übersee
… Spät aber doch !!!
Nach  12  monatlichem  Krankenhausaufenthalt,  Reha  und  einigen  Komplikationen  bin  ich  nun  endlich  in  der Lage,  mich  bei  Ihnen  für  die  großzügige  Spende  zu  bedanken.  Das  Geld wurde  für  den  Umbau  meiner  Wohnung  dringend  benötigt  (Lift,  Türverbreiterungen,    Schwellen    entfernen, Bad, usw.). Dieser ermöglicht mir nun, mich mit dem Rollstuhl barrierefrei zu bewegen und deshalb nochmals vielen Dank für die großzügige Spende.Mit freundlichen Grüßen
gez. Unterschrift

Bundeswehr-Dienstleistungszentrum Ellwangen - Sozialdienst
…  ich  persönlich,  und  vorerst  auch für die Familie St., bedanke mich ganz herzlich für Ihre finanzielle Unterstützung,  die  auf  dem  Konto  der  Familie St. eingegangen ist.Vielen Dank.Es ist sehr schade, dass Sie die Reakti-on des Herrn St. nicht live miterleben konnten.  Er  war  sprachlos,  danach kam: Danke, danke, danke …Sie dürfen sicher sein, die Familie nicht nur finanziell sondern in starkem Maß auch psychisch unterstützt zu haben.
Mit freundlichen Grüßen
gez. Unterschrift
Rechtenbacher
Dipl.-Pädagogin